BERICHTE

Die BERICHTE 2018 befinden sich im ARCHIV


Sektionsreise

Mittwoch, 26. Juni 2019

Erwin Anneler   Eine gut gelaunte Schar konnte bei schönstem Wetter die Kraftwerkanlagen Linth-Limmern besichtigen. Schon die unterirdische Standseilbahn, die von 811m auf 1700m führte, war beeindruckend. Mit vielen Informationen der beiden Führer und einem Filmvortrag in einem Tunnelteil, konnten anschliessend die beiden Kavernen mit Generatoren und Transformatoren besichtigt werden. Eine planerisch- und bautechnisch hervorragende Leistung der Ingenieure und allen Mitarbeitern, die während Jahren an diesem grossen Bauwerk mitgearbeitet haben. Die Staumauer des Muttsee's ist die längste und höchstgelegene in Europa. Alle Maschinen mussten mit Luftseilbahnen auf diese hohen Baustellen transportiert werden. Sogar ein altes Zürcher Tram kam wieder zum Einsatz. Nach ca. 2 Std. konnten wir die kühlen Stollen verlassen und uns zum Mittagessen begeben.

 


Frühlingsversammlung

Dienstag, 7. Mai 2019

Erwin Anneler   Nach der Begrüssung durch den Präsidenten spricht Frau M.Messmer von der Pro Senectute über das Erwachsenenschutzrecht, den Vorsorgeauftrag, die Patientenverfügung und die Mitarbeit mit der KESB. Sie zeigt uns auf, was das neue Erwachsenenschutzrecht, was die Patientenverfügung und der Vorsorgeauftrag beinhalten. Darunter fallen Begriffe wie: Selbstbestimmungsrecht, Solidarität in der Familie, Schutz urteilsunfähiger Personen und optimale Massnahmen. Ebenso werden wir über wichtige Rechtsbegriffe wie Handlungs- und Urteilsfähigkeit informiert. Weitere Themen sind der Docu-Pass, die Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Testament und Todesfall. Die Patientenverfügung, ist wichtig bei einem plötzlichen Tod, längerer Krankheit oder infolge eines sehr hohen Alters. Mit der Verfügung werden Massnahmen im Falle einer Urteilsunfähigkeit festgelegt. Die Errichtung der Verfügung muss schriftlich und mit dem Datum und der Unterzeichnung erstellt werden. Die Verfügung ist jederzeit löschbar, tritt aber in Kraft wenn die Person nicht mehr urteilsfähig ist. Ferner sollte alle zwei Jahre eine Ueberprüfung mit evtl. Aenderungen und einer erneuten Unterschrift erfolgen. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen können nahestehende Personen die KESB informieren. Die PV muss nicht hinterlegt werden und hat kein Ablaufdatum. Mit dem Vorsorgeauftrag kann eine natürliche oder juristische Person beauftragt werden im Falle einer Urteilsunfähigkeit weitere Massnahmen einzuleiten. Der VA ist eigenhändig mit Unterschrift oder durch eine öffentliche Beurkundung mit Datum und Unterschrift vorzunehmen. Liegt ein VA vor prüft die KESB die Gültigkeit und ob die Voraussetzungen gegeben sind. Ein VA kann bei Urteilsfähigkeit jederzeit widerrufen werden.
Unser Präsident dankt der Referentin für Ihre kompetenten Ausführungen und kann die Versammlung schliessen.
  


Hauptversammlung

Dienstag, 19. März 2019

Erwin Anneler   Nach der Begrüssung wurde die kommende PV-Delegiertenversammlung behandelt: Es braucht den PV, Beitragsfreiheit für über 90-Jährige, Familienmitgliedschaft und keine Aufteilung in jüngere und ältere Mitglieder. Die gewerkschaftliche Sozialversicherung, die Organisation des PV, Finanzen und Mitgliederbetreuung wurden behandelt. Positiv war die Aushandlung des neuen GAV. Die statutarischen Geschäfte wurden erledigt.14 Mitglieder wurden für ihre 40-70 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Roland Schwager berichtete über 100 Jahre SEV/PV, die Einweihung der SEV Lok und die 100 Jahrfeier. Die STAF-Vorlage, eine 13. AHV-Rente und der Angriff auf die 2.Säule und die Kampagne gegen die Fahrvergünstigung des Personals wurden thematisiert.

Der Vorsorgeauftrag der Pro Senectute, die Sektionsreise zum Kraftwerk Linth-Limmern, dem Linth-Park Süd von Morgen, die Herbstwanderung auf dem Industrieweg von Schwanden nach Glarus und die Jahresabschlussfeier stehen auf dem Programm der Sektion.

Die GL SEV wünscht sich einen einheitlichen Auftritt im Internet. Der Betreuer unserer Webseite, Albert Brunner, ist mit den Arbeiten am neuen System CMS beteiligt und wird die Daten aufarbeiten.

Andrea-Ursula informiert über News aus der Frauenkommission. Sie erinnert an den Frauenstreik von 1991. Einiges ist in den letzten Jahren geschehen. Um vor allem die Lohngleichheit endlich voranzubringen, dindet am 14. Juni ein zweiter nationaler Frauenstreik statt. An vielen Orten der Schweiz wirken Streikkomitees.

Nach einem grossen Applaus konnte Präsident René Läubli die Versammlung schliessen.