BERICHTE

Die BERICHTE 2018 befinden sich im ARCHIV


Jubiläumsbus 100 Jahre SEV 

Montag, 28. Oktober 2019  in Rapperswil

Hubert Koller aus der Sektion Bau Zürich mit Kameraden und dem Vorstand des PV Glarus Rapperswil betreuten den Jubi-Bus 100 Jahre SEV am Standort Rapperswil. Trotz dem eher unfreundlichen Wetter wurde dieser Anlass erfreulich gut besucht. Wir danken Hubi für die Organisation, Arne Hegland und Andrea Ursula Leuzinger für die Betreuung der Jubi-Ausstellung.


Herbstversammlung

Mittwoch, 16. Oktober 2019 in Schmerikon

Erwin Anneler.   Um 14.30h konnte unser Präsident die Teilnehmer begrüssen und die Herbstversammlung eröffnen. Anwesend waren 30 Mitglieder. Eingegangen sind 15 Entschuldigungen. Im Namen der GPK verdankt August Linsi das Protokoll der Hauptversammlung vom 19.März. Unser Mitgliederbestand beträgt z.Z. 218 Personen.

Mit dem Wort "communicatio" was Mitteilung bedeutet, begrüsste Albert Brunner als Webmaster die Teilnehmer und zeigte auf, wie wichtig die SEV-Homepage für uns als Mitglieder, für die Werbung, Positionierung gegenüber den Arbeitgebern, für weitere Interessierte, die Öffentlichkeit, Unternehmen, SBB, Politik und weitere Medien geworden ist. Die Zielgruppe umfasst unsere rund 40000 Mitglieder, Noch-nicht-Mitglieder, 8 UV, 176 Sektionen, den Kongress und 70 Mitarbeitende. Das Ziel ist eine rasche und umfassende Information aller interessierten Parteien sowie eine Image-Pflege des SEV als starke und zeitgenössische Institution.

 In Folge der zurückgehenden Mitgliederzahl beim PV wird das Budget jährlich um 3% gekürzt. Das neue Geschäftsreglement des PV wird an der nächsten DV genehmigt. Der ZA wird aufgehoben und organisiert sich neu aus dem ZV, der DV, den Sektionspräsidenten, Delegierten und den SEV -Kommissionsmitgliedern.

Die Jahresabschlussfeier vom 2. Dez. und die HV vom 10. März sind die wichtigsten kommenden Termine.

Aus der Frauenkommission berichtet unsere Vize-Präsidentin Andrea-Ursula Leuzinger über den Frauenstreik als "schweizweite Demo", da die Gleichstellung der Frauen immer noch nicht gelebt wird. Diese Demo war auch in den Medien sehr präsent. Das Parlament hatte seine Sitzung unterbrochen, damit die eidg. Vertreterinnen an der Veranstaltung auf dem Bundesplatz teilnehmen konnten. In St. Gallen, Rapperswil und Glarus fanden verschiedene Veranstaltungen statt. In Glarus wurde dem Regierunrat eine Petition des Glarner-Frauenstreik-Komitees überreicht. Ein Dank geht an Alle, auch an die solidarischen Männer die in irgendeiner Form mitgeholfen haben diesen Streik zu tragen. Der SEV war in Bern präsent.

Aus der Versammlung wird erwähnt, dass SBB-Cargo aus der PK SBB austreten will. Durch einen allfälligen Austritt kann der Deckungsgrad bei der PK sinken und was sind dann die Folgen davon? Die Versammlung kann nach diesen Worten beendet und der gemütliche Teil in Angriff genommen werden.


Industriewanderweg Schwanden - Glarus

Mittwoch, 11. September 2019

Erwin Anneler.   Ausgehend vom Bahnhof Schwanden machte sich unsere 17-köpfige Wandergruppe auf den Industrieweg nach Glarus.

Unter der kundigen Führung von Andrea-Ursula Leuzinger wurden wir über die Industrialisierung des Glarnerlands und über die geologischen Verhältnisse, Bergstürze, Gletscher und deren Ausdehnung in der Frühzeit informiert. Es gab auch viele Industrie- und Kraftwerkbauten zu sehen. Weiter ging es vorbei an einem Hofladen, wo wir uns mit Käse, Honig etc. eindecken konnten. Dann erreichten wir das Gasthaus Uschenriet, wo wir uns gemütlich verpflegten.

Weiter ging es gegen Ennenda zu. Dort genossen wir auf einer Anhöhe ein wunderbares Panorama in Richtung Glarus-Süd. Durch die alten Gassen und sehenswerten Gebäude von Ennenda und Glarus (Ennetlinth) erreichten wir das Ziel der Wanderung, den Bahnhof Glarus. Herzlichen Dank an Andrea-Ursula für die Organisation.


Sektionsreise

Mittwoch, 26. Juni 2019

Erwin Anneler.   Eine gut gelaunte Schar konnte bei schönstem Wetter die Kraftwerkanlagen Linth-Limmern besichtigen. Schon die unterirdische Standseilbahn, die von 811m auf 1700m führte, war beeindruckend. Mit vielen Informationen der beiden Führer und einem Filmvortrag in einem Tunnelteil, konnten anschliessend die beiden Kavernen mit Generatoren und Transformatoren besichtigt werden. Eine planerisch- und bautechnisch hervorragende Leistung der Ingenieure und allen Mitarbeitern, die während Jahren an diesem grossen Bauwerk mitgearbeitet haben. Die Staumauer des Muttsee's ist die längste und höchstgelegene in Europa. Alle Maschinen mussten mit Luftseilbahnen auf diese hohen Baustellen transportiert werden. Sogar ein altes Zürcher Tram kam wieder zum Einsatz. Nach ca. 2 Std. konnten wir die kühlen Stollen verlassen und uns zum Mittagessen begeben.


Frühlingsversammlung

Dienstag, 7. Mai 2019

Erwin Anneler.   Nach der Begrüssung durch den Präsidenten spricht Frau M.Messmer von der Pro Senectute über das Erwachsenenschutzrecht, den Vorsorgeauftrag, die Patientenverfügung und die Mitarbeit mit der KESB. Sie zeigt uns auf, was das neue Erwachsenenschutzrecht, was die Patientenverfügung und der Vorsorgeauftrag beinhalten. Darunter fallen Begriffe wie: Selbstbestimmungsrecht, Solidarität in der Familie, Schutz urteilsunfähiger Personen und optimale Massnahmen. Ebenso werden wir über wichtige Rechtsbegriffe wie Handlungs- und Urteilsfähigkeit informiert. Weitere Themen sind der Docu-Pass, die Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Testament und Todesfall. Die Patientenverfügung, ist wichtig bei einem plötzlichen Tod, längerer Krankheit oder infolge eines sehr hohen Alters. Mit der Verfügung werden Massnahmen im Falle einer Urteilsunfähigkeit festgelegt. Die Errichtung der Verfügung muss schriftlich und mit dem Datum und der Unterzeichnung erstellt werden. Die Verfügung ist jederzeit löschbar, tritt aber in Kraft wenn die Person nicht mehr urteilsfähig ist. Ferner sollte alle zwei Jahre eine Ueberprüfung mit evtl. Aenderungen und einer erneuten Unterschrift erfolgen. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen können nahestehende Personen die KESB informieren. Die PV muss nicht hinterlegt werden und hat kein Ablaufdatum. Mit dem Vorsorgeauftrag kann eine natürliche oder juristische Person beauftragt werden im Falle einer Urteilsunfähigkeit weitere Massnahmen einzuleiten. Der VA ist eigenhändig mit Unterschrift oder durch eine öffentliche Beurkundung mit Datum und Unterschrift vorzunehmen. Liegt ein VA vor prüft die KESB die Gültigkeit und ob die Voraussetzungen gegeben sind. Ein VA kann bei Urteilsfähigkeit jederzeit widerrufen werden.
Unser Präsident dankt der Referentin für Ihre kompetenten Ausführungen und kann die Versammlung schliessen.


Hauptversammlung

Dienstag, 19. März 2019

Erwin Anneler.   Nach der Begrüssung wurde die kommende PV-Delegiertenversammlung behandelt: Es braucht den PV, Beitragsfreiheit für über 90-Jährige, Familienmitgliedschaft und keine Aufteilung in jüngere und ältere Mitglieder. Die gewerkschaftliche Sozialversicherung, die Organisation des PV, Finanzen und Mitgliederbetreuung wurden behandelt. Positiv war die Aushandlung des neuen GAV. Die statutarischen Geschäfte wurden erledigt.14 Mitglieder wurden für ihre 40-70 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Roland Schwager berichtete über 100 Jahre SEV/PV, die Einweihung der SEV Lok und die 100 Jahrfeier. Die STAF-Vorlage, eine 13. AHV-Rente und der Angriff auf die 2.Säule und die Kampagne gegen die Fahrvergünstigung des Personals wurden thematisiert.

Der Vorsorgeauftrag der Pro Senectute, die Sektionsreise zum Kraftwerk Linth-Limmern, dem Linth-Park Süd von Morgen, die Herbstwanderung auf dem Industrieweg von Schwanden nach Glarus und die Jahresabschlussfeier stehen auf dem Programm der Sektion.

Die GL SEV wünscht sich einen einheitlichen Auftritt im Internet. Der Betreuer unserer Webseite, Albert Brunner, ist mit den Arbeiten am neuen System CMS beteiligt und wird die Daten aufarbeiten.

Andrea-Ursula informiert über News aus der Frauenkommission. Sie erinnert an den Frauenstreik von 1991. Einiges ist in den letzten Jahren geschehen. Um vor allem die Lohngleichheit endlich voranzubringen, dindet am 14. Juni ein zweiter nationaler Frauenstreik statt. An vielen Orten der Schweiz wirken Streikkomitees.

Nach einem grossen Applaus konnte Präsident René Läubli die Versammlung schliessen.