BERICHTE

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Bericht Herbstversammlung Oktober 2020 >>> pdf


Wanderung im Wallis

Am 06. Oktober 2020 hatte Wanderleiter Klaus Gasser zu einer Suonen-Wanderung ins Wallis eingeladen. Wegen den nassen Wetterbedingungen wurde aber kurzfristig eine Ersatz-Wanderstrecke im flachen Rhonetal ausgewählt statt der doch eher gefährlichen Strecke in der Höhe.

Nachdem wir uns in Sion mit Kaffee und Gipfeli gestärkt hatten, bestiegen wir die Bahn bis Gampel-Steg. Hier nahmen die acht gemeldeten Personen die Strecke bei bedecktem Himmel unter die Füsse. Zuerst wurde die Rhone überquert und in einem kleinen Abstand zum Hauptfluss schlenderten wir einem Bach entlang Wallis aufwärts.

Leider verdunkelte sich der Himmel immer mehr und Schirm und Regenschutz für den Rucksack wurden hervorgeholt. Der Wanderlust konnte das Wetter aber nichts antun. Auf einem schönen Naturweg und zeitweise unter naturbelassenen Bäumen hindurch erreichten wir einen kleinen See.

Der Regen hatte nun nachgelassen und bei einer Waldhütte genossen wir das Mittagessen aus dem Rucksack. Am Wegrand konnten wir grimmig dreinschauende Eringer-Kühe und Kühe mit mächtigen Hörnern und langen Haaren beobachten.

Nach gut zwei Stunden Wanderzeit erreichten wir die Ortschaft Raron. Hier besuchten wir die eindrückliche Felsenkirche, die mit Ausnahme des Glockenturmes gänzlich in den Felsen gegraben ist. Nach einem kleinen Zwischenhalt in Visp steuerten wir bei nun trockenem Wetter wieder dem Bernbiet zu.

Andreas Lüthi


Wanderung von Eriz nach Innereriz

Nach langer Corona-bedingter Wartezeit hatten wir wieder einmal eine Wanderung ausgeschrieben. Bei prachtvollem Wetter trafen sich am frühen Vormittag vom 08. September 17 Teilnehmende beim Busbahnhof Thun. Über Steffisburg-Schwarzenegg ging’s in zahlreichen Kurven dem sehr ländlichen Eriz entgegen. Vom grossen Bus aus konnte die prächtige Landschaft, an der wir während der Fahrt vorbeizogen, genossen werden. Frohgelaunt nahm nun die Gruppe den gut einstündigen Weg unter die Füsse. Nach einem Stück abwärts wurde die Brücke über die Zulg erreicht. Nun ging die geteerte Strecke in einen Naturweg über. Es gab reichlich mit Blumen geschmückte und verzierte Häuser zu bewundern und wer wollte, konnte sogar am Wegrand gestellte Fragen beantworten. Im praktisch ebenen Schachenwald wechselten sich Sonne und Schatten bei idealer Wandertemperatur stetig ab. Schliesslich kam die Ortschaft Innereriz in Sicht. Nach einem guten Mittagessen machte man sich allmählich zur Rückreise bereit. Vorher konnte aber noch die ungetrübte Aussicht auf den Hohgant, den Grünenbergpass, die sieben Hengste und die Sichel genossen werden. Mit vielen neuen Eindrücken beladen, wurde am Nachmittag bei der Bushaltstelle Eriz, Säge, wieder die Heimreise Richtung Unterland angetreten.

Andreas Lüthi