RAPPORTI

RAPPORTI e RELAZIONI 2018 si trovano nell'ARCHIVIO

2019


Herbstversammlung

Donnerstag, 10. Oktober 2019 um 14.30 Uhr
im Hotel Sternen, Bümpliz

Andreas Lüthi.   Vorgängig der Versammlung nahmen Jean-Claude Burri, Marlis Eggler und Andreas Lüthi die Ehrung der Jubilare vor. Von 120 eingeladenen Personen sind 33 Jubilare anwesend. Bei einem kleinen Apéro im Saal werden die Urkunden verteilt.

Begrüssung

Der Präsident kann 70 Anwesende begrüssen, unter ihnen die eingeladenen Gäste Roland Schwager und Benedikt Weibel, der etwas später erscheinen wird. Die Traktandenliste wird genehmigt.

Budget 2020

Die Mitgliederbeiträge gehen jedes Jahr etwas zurück. Es wird  deshalb mit einem Ausgabenüberschuss von Fr  17'500.00 gerechnet. Die Beträge sind sehr pessimistisch eingeschätzt und es ist damit zu rechnen, dass die Ausgaben kleiner sind. Mit einer Enthaltung wird  das Budget angenommen.

Der Kassier teilt noch mit, dass für die verkauften Coop-Aktien das Geld in Stadler-Aktien und in andern Papieren angelegt worden sei.

Statutenrevision

Die Statuten im Geschäftsreglement PV werden in dem Sinne abgeändert, dass auch Partner und Partnerinnen von Mitgliedern in unsere Sektion aufgenommen werden können. Artikel 2, Organisationsbereich wird deshalb angepasst und lautet wie folgt:

Der Organisationsbereich der Sektion Bern PV umfasst

  • 2.1 die pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und des Verbandssekretariates SEV, soweit sie im Kanton Bern wohnhaft sind oder tätig waren (ausgenommen Amtsbezirke Aarberg und westlich davon sowie Interlaken Ost und Oberhasli).
  • 2.2 deren hinterbliebene Partnerinnen oder Partner, soweit diese eine Rente der Pensionskasse SBB beziehen
  • 2.3 Partnerinnen oder Partner von Mitgliedern (Sektionsmitglieder). Sie bezahlen einen symbolischen Jahresbeitrag. Dieser wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt  

Für den symbolischen Beitrag werden Fr 20.00 vorgeschlagen.
Diese Mitglieder zählen nicht zu den normalen Mitgliedern, sondern zählen nur intern in der Sektion. Ein Formular für die Anmeldung von Partnern wurde von Klaus Gasser entworfen.
Kleine Änderungen oder Streichungen wurden zudem in den Artikeln 4, 7, 9 und 10 vorgenommen.
Den Änderungen im Geschäftsreglement und dem symbolischen Beitrag von Fr 20.00 wird einstimmig zugestimmt

Nationale Wahlen 2019

Max verliert einige Worte über die kommenden Wahlen in den National- und Ständerat und ermuntert die Anwesenden, doch die richtigen Leute zu wählen.

Gewerkschaftliches – Roland Schwager

Roland Schwager freut sich, heute in Bern zu sein. Er betont eindringlich, dass es wichtig sei, wer nach Bern gewählt werde. Das Wahlrecht sollte unbedingt ausgeübt werden. Wir sind eine gewisse Macht, wenn alle abstimmen gehen. Es gibt Personen, welche unsere Renten senken wollten – das darf nicht passieren. Bei Unterschriftensammlungen, sei Vorsicht geboten. Oft wollen diese gerade das Gegenteil von dem erreichen, was sie versprechen oder behaupten. Es gibt so viele Themen, und Begehren, für die wir uns einfach wehren müssen. Die neue Strategie vom Bundesamt für Verkehr kommt besser an als die Bisherige.  Der Direktor des Bundesamtes ist wahrscheinlich noch nicht so davon überzeugt – wir werden aber sehen, was die Zukunft bringt. Der SEV habe bis heute viel zu unserem Wohlstand getan. Zum Schluss erwähnt Roland die schönen Feiern des PV, des SEV und des Unterverbandes PV Bern zum 100-jährigen Jubiläum der Organisationen. Unser Präsident verdankt seine Worte.

Nächste Anlässe

  • Jassnachmittag PV Bern Restaurant Union, Dienstag, 15. Oktober 2019 (13.30 Uhr)
  • Jass- Kegelnachmittag Rentnervereinigung Gewerkschaften Bern, Restaurant Mappamondo, Mittwoch, 6. November 2019 (13.30 Uhr).
  • Jahresabschluss/Weihnachtsfeier, Mittwoch, 11. Dez. 2019, Sternen Bümpliz,  zu Gasr Reto Weber und die Oldies

Vorschau provisorisches Jahresprogramm 2020

Die Sektionsreise geht in die Region Zug und auf den Zugersee. Als kulturellen Anlass  besuchen wir das Kammmuseum in Mümliswil

Begegnung mit Benedikt Weibel

Benedikt Weibel wird mit einem Applaus empfangen und durch Max Krieg begrüsst. Zu Beginn führt der Redner aus, er wolle mit uns über die Eisenbahn sprechen. Was im Moment geschehe, sei absolut aussergewöhnlich. Er geht aber nicht weiter auf diesen Satz ein, sondern erklärt, dass der Ursprung bereits mehr als 1000 Jahre zurückliege, dann nämlich, als Spuren durch Räder entstanden. Bei der Ausbeutung von Minen wurden Wägelchen verwendet, schliesslich wurden diese zusammengehängt und gezogen und man kam darauf, dass diese „Züge“ auf Schienen viel leichter zu bewegen waren. 1825 entstand die erste Eisenbahn überhaupt und 1844 die erste in der Schweiz.

Mit dem Bau der Strassen ging es den Bahnen immer schlechter, so dass 1902 die SBB gegründet wurde, welche nach und nach auch Privatbahnen in das Unternehmen eingliederte. 1970 war die SBB die einzige Bahn in Europa, die ohne Steuergelder noch existieren konnte. 1945 – 1970 waren die goldenen Jahre der Eisenbahn, als die SBB die besten Geschäfte mit dem Güterverkehr machte. Dann kam der Erdölschock und die Einnahmen brachen zusammen. Darauf erarbeiteten die Eidgenössischen Räte  ein Gesamtverkehrskonzept. Einen Fortschritt im Bahnbau gab es 1955 als in  Japan beschlossen wurde, eine Schnellbahn zu bauen. Diese Bahn wurde in andern Ländern nachgeahmt. Es eignet sich aber nicht jedes Land für die Einführung einer Schnellbahn. Die Distanzen müssen lang und die Bevölkerung dicht sein. Frankreich war ebenfalls erfolgreich mit seinen TGV-Zügen. Von Frankreich hat die Schweiz das Schnellfahren erlernt, obwohl sich unser Land nicht unbedingt für Schnellfahrten eignet. Die Initialzündung für die Zunahme des Bahnverkehrs gab 1987 die Volksabstimmung zur Einführung vom Halbtaxabonnement  Ein weiterer Schritt war der Wechsel zum Stundentaktfahrplan. Es ist erstaunlich, dass uralte Bahnnetze wieder ihre Renaissance erleben. So hat China sein Netz in den letzten Jahren rund verdreifacht. Es ist wichtig, dass das Rollmaterial sehr robust und zweckhaft ist. So hat zum Beispiel ein Stadler-Zug 420 Sitzplätze, ist Doppelstöckig und sehr solid gebaut. Sehr wichtig ist auch, dass die Züge regelmässig und pünktlich verkehren. Einen Vorteil würde er auch darin sehen, wenn das Rollmaterial vereinheitlicht werden könnte. Zu viele verschiedene Zugsorten kommen teurer zu stehen als einheitliches Material. Der Fortschritt in der Digitalisierung muss unbedingt für den Bahnverkehr genützt werden. Zum Schluss dankt Benedikt Weibel allen ehemaligen und auch jetzigen Eisenbahnern für ihren guten Einsatz. Nach der Beantwortung einiger privaten und auch die Bahn betreffenden Fragen, verdankt unser Präsident die gemachten Aussagen und überreicht dem Redner ein hoffentlich passendes Geschenk.


Wanderung Schynige Platte

Dienstag, 27. August 2019

Mit Nostalgie auf die Schynige Platte

Andreas Lüthi   Für den 27. August hatte unser Kassier Klaus Gasser eine Wanderung auf der Schynige Platte organisiert. Dazu konnte er bei schönstem Wetter eine Gruppe von 13 Personen begrüssen. In Wilderswil stand bereits der Nostalgiezug mit Lok und zwei offenen Wagen bereit. Etwas mehr als eine Stunde ging es nun bergauf mit ständig wechselndem Ausblick in die Tiefe auf die Gegend von Thuner- und Brienzersee Je höher man stieg, umso mehr war man froh, eine Jacke anziehen zu können, denn obschon das Fahrtempo nicht gross war, spürte man doch die kühle, frische Luft. Wenn von der Bergstation aus die wunderbare Aussicht auf die Berner Alpen genossen werden kann, verwundert es nicht, dass die Bahn gerade zu diesem Aussichtspunkt gebaut worden ist. Verwundern tut es aber, dass die 1893 in Betrieb genommene Bahn samt allen Gebäuden in nur zwei Sommersaisons erstellt worden ist .Nach einer kleinen Stärkung im Restaurant begann nun die Wanderung. Diese führte zuerst durch den Alpengarten und dann der Krete entlang Richtung Faulhorn. Beim Wendepunkt wurde ein Verpflegungshalt eingeschaltet, bevor man auf einem etwas tiefer liegenden Weg in einer Gesamtzeit von rund  drei Stunden wieder den Ausgangspukt erreichte. Der gut ausgebaute Wanderweg, der übrigens auch abgekürzt werden kann, ist als leichte Wanderung sehr zu empfehlen. Bevor wieder die Heimreise angetreten wurde, genoss man im Bergrestaurant eine kleine Verpflegung und nochmals die schöne Aussicht. Besten Dank an Klaus für die Organisation.


Sektionsreise an den Bielersee

Mittwoch, 21. August 2019 

Andreas Lüthi   Am 21. August 2019 trafen sich 60 Mitglieder und Angehörige im Bahnhof Bern zum Sektionsausflug an den Bielersee. Der Regen vom Vortag hatte sich verzogen und angenehmes Wetter mit Wolken und Sonnenschein versprachen eine genüssliche Reise. In Biel wechselte man zu Fuss oder per Bus von der Bahn zum Schiff. Bald hiess es „Anker los“ und mit herrlicher Aussicht auf die Rebberge und die schönen Dörfer Tüscherz, Twann und Ligerz näherte man sich der St. Petersinsel. Das von der Bise stark aufgewühlte Wasser vermochte dem BSG-Schiff nichts anzuhaben  und Kaffee und Gipfeli konnten ohne nennenswerte Schwankungen genossen werden. Gegen Mittag wurde La Neuveville angesteuert, wo im Hotel „Jean-Jacques-Rousseau“ ein gutes Mittagessen auf uns wartete. Zwischen dem Hauptgang und dem Dessert erzählte Präsident Max Krieg die Geschichte des bernischen Städtchens, dessen Grundstein im Jahre 1283 gelegt worden war. Zahlreiche markante Häuser zeugen von der lebhaften Geschichte dieses Ortes. Die Promenaden am Seeufer wurden hingegen erst im 19. Jahrhundert nach der Juragewässerkorrektion, bei der der Seespiegel um 2,5 Meter gesenkt worden war, angelegt. Heute erfreuen sich diese Anlagen grosser Beliebtheit.

Nach dem Mittagessen zogen es einige Teilnehmer vor, direkt nach Hause zu fahren, während eine Gruppe vorher noch in einem Rundgang den Ort erkundete.


Versuchsstollen Hagerbach bei Flums

Dienstag, 18. Juni 2019 

Gärtnern in der U-Bahn?

Max Krieg   Das war wohl die spannendste Frage bei unserem Besuch in einer kleinen Gruppe des PV Bern am 18. Juni 2019 im Versuchsstollen Hagerbach in Flums. Nach dem Begrüssungskaffee mit Riesengipfel erkundeten wir unter der Führung von Hans Müller die 5 km Stollen, die anfänglich vom Ingenieur- und Tunnelbaubüro Amberg geschaffen wurden und auch heute noch genutzt werden. Hier können Unternehmen Bau-Technologien, Materialien und Baustoffe getestet und Maschinen weiterentwickelt werden, Eindrücklich waren die Entwicklung von Tunnelbrandschutztüren, die Versuchsanlage zur Eisenbahn-Infrastrukturabsenkung und natürlich das Abschreiten des rauchgeschwängerten und verdunkelten Eisenbahnwagens. Zurück zum Salat: Ganz neu findet ein Experiment zur Gemüsezucht in stillgelegten Stollen in der Pariser Metro bei Kunstlicht und mit Dünger (hier) aus den Exkrementen von Bachforellen statt. Die Anlage beherbergt jedoch nicht nur Versuchsanlagen, sondern ist gleichzeitig ein Event-Tempel für alle möglichen Anlässe (gerne bis 800 Leute) und ausserdem Filmkulisse. Ja, und dann gibt es noch das „Züglein“ zurück zum Eingang, auf dem man wie auf einem Kamel sitzt. Herz, was begehrst du mehr?


FRÜHLINGSWANDERUNG

Dienstag, 21. Mai 2019

Frühlingswanderung entlang der Emme

Andreas Lüthi   Am 21. Mai trafen sich in Hasle-Rüegsau leider nur zwölf Personen zur Wanderung nach Burgdorf. Nach einer längeren Regenperiode zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und die mitgenommenen Regenschirme wurden nicht benützt. Nach einer Stärkung im Café-Restaurant Meier wanderten wir auf der linken Seite der Emme in Richtung Burgdorf. Nach kurzer Zeit bewunderten wir die grosse und geschützte Holzbrücke, die vor der Versetzung früher einmal als Verbindung zwischen Hasle und Rüegsauschachen in der Nähe des Bahnhofes gestanden hatte. Auf dem ungeteerten Hauptweg ging’s dann weiter, bevor wir im Schachenwald nach der Überquerung des Baches nach links in kleinere Wanderwege abzweigten. Auf weichen Pfaden konnten wir in der Gegend der Einmündung des Biembaches die von einer Biberfamilie errichteten Barrikaden beobachten. Nach dem Sportplatz Oberburg benützten wir wieder kleinere Nebenwege, auf denen wir die gesunde Naturluft und den Bärlauchgeruch so richtig einatmen konnten. Von der Heimiswilbrücke aus konnten wir nun schon das auf dem Felsen thronende Schloss Burgdorf sehen und bald tauchten auch die markanten Gysnauflühe auf. Beim Hallen- und Freibad Burgdorf hatten wir nach knapp zwei Stunden unser Ziel erreicht. Bevor wir endgültig wieder die Rückfahrt antraten, verpflegten wir uns im Restaurant zur gelben Ente.


HAUPTVERSAMMLUNG

Mittwoch, 10. April 2019  im Restaurant Sternen, Bümpliz

Der Präsident Max Krieg eröffnet die Versammlung und begrüsst die Anwesenden. Er kann 68 Personen willkommen heissen. Besonders begrüsst er die Rednerin, Nadine Masshardt, Nationalrätin und Wahlkampfleiterin SP Schweiz. In einem kurzen Abriss gibt er von der Langenthalerin die wichtigsten Eckpunkte bekannt.......   >> mehr.