Coronavirus: Brief an die Pensionierten

Brief des ZP PV an die Pensionierten

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Das Leben ist fast über Nacht sehr ruhig geworden, zu ruhig vielleicht für manche, seit der Bundesrat am 16. März die «ausserordentliche Lage» erklärt und das öffentliche Leben in unserem Land ganz massiv eingeschränkt hatte – in besonderer Weise für uns Ältere, die wir auf Grund des Alters und möglicher Vorerkrankungen als Corona-Risikogruppe gelten.

Halten wir uns an die vorgegeben Verhaltensregeln – uns und unseren Mitmenschen zuliebe. Denn uns allen ist gedient, wenn diese Pandemie nicht allzu lange in unserem Land grassiert und so rasch wie möglich eingedämmt und vielleicht gar bekämpft werden kann. Halten wir uns daran! Auch wenn es uns stark einschränkt in unserem sozialen Leben. Es ist über-Lebens-wichtig!

Für viele von uns ist diese Zeit besonders schwierig zu meistern – so ganz ohne zwischenmenschliche Kontakte. Das ist nicht immer leicht auszuhalten. Doch glücklicherweise verfügen wir über moderne Kommunikationsmittel: Telefon, E-Mail, Skype, WhatsApp usf. Versuchen wir nun halt, über diese Kanäle so oft wie möglich miteinander in Verbindung zu treten und uns auszutauschen. Schreiben wir vielleicht auch wieder einmal einen (altmodischen) Brief! Rufen Sie auch wieder mal eine Kollegin an, mit der Sie schon lange keinen Kontakt mehr hatten! Gehen Sie auf die anderen zu – eben per Telefon, usf. Das hilft, nicht in der Isolation zu versinken und gar depressiv zu werden.

Und: Auch unsere Sektionsvorstände sind als Kontaktpersonen jederzeit gerne für Sie da. Die Telefonnummern sind Ihnen bekannt oder Sie finden sie auf dem Internet.

Machen wir das Beste daraus und lassen wir uns nicht unterkriegen. Gerade die Älteren sind es sich gewohnt mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen. Nutzen Sie diese Erfahrung!

Ich wünsche euch viel Kraft und Mut in dieser Zeit – und viele kleine, wertvolle zwischenmenschliche Erfahrungen.

Roland Schwager, ZP PV