Zentralvorstand 1/2020

News aus der ZV-Sitzung 1/2020

Zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2020 traf sich der Zentralvorstand PV am 04. Februar am Sitz des SEV in Bern. Ganz besonders willkommen hiess der ZP den neuen Zentralsekretär Alex Bringolf. Er wünschte ihm einen guten Start in seiner neuen Funktion – und dass er sich im ZV PV wohl fühlen möge.

Anfangs Jahr standen verschiedene administrative Geschäfte zur Behandlung an; unter anderem nahm der ZV Kenntnis davon, dass sich die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr erneut reduziert hatte: Ende Dezember zählte der PV noch 12673 Mitglieder; deren 332 haben wir anno 2019 verloren, vorwiegend durch Todesfälle; doch leider waren auch verschiedene Austritte aus dem SEV zu verzeichnen.

Die Referendumsfrist über das neue Geschäftsreglement ist am 09. Januar unbenützt abgelaufen; somit ist das neue GR rechtsgültig geworden; es ist auf unserer Homepage veröffentlicht. Der Prozess «Austritt bei Pensionierung» ist zusammen mit dem SEV bereinigt worden; es wurde entschieden, dass in diesem Fall die PV-Sektionen mit den austrittswilligen Mitgliedern Kontakt aufnehmen und sie vom Wert der Gewerkschaft auch im Dritten Lebensabschnitt zu überzeugen versuchen.

Finanzen im Lot

Unser Finanzchef Egon Minikus konnte uns die Jahresrechnung 2019 präsentieren, die besser abschliesst als erwartet worden ist. Dazu hat auch die freundlich gestimmte Börse das ihre beigetragen. Wir werden die Zahlen publizieren, nachdem am 17. März dann die GPK die Rechnung geprüft haben wird. Heute schon dürfen wir unserem Zentralkassier für die umsichtige und verantwortungsvolle Betreuung unserer Finanzen ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Einen Dank spricht der ZV auch Vizepräsident Hans Heule sowie Kurt Egloff und Brigitta Wehrli für die Durchführung des «Generationenjasses» am 18. Januar in Zürich aus. Leider war dieses Jahr nur die ältere Generation vertreten – doch am 16. Januar 2021 soll das dann anders sein. Gleichwohl dürfen wir diesen Jasstag als ein tolles Erlebnis für alle Teilnehmer bezeichnen.

«Hände weg von FVP!»

So lautete der Titel bereits im letzten Bericht. Mittlerweile hat der SEV eine Petition für den Erhalt der FVP gestartet. Wir bitten alle Mitglieder zu unterschreiben – und auch Freunde und Verwandte dazu zu bewegen. Wir möchten 20 000 Unterschriften sammeln um auf diese Weise zu dokumentieren, was uns die FVP bedeutet.

Am 23. Januar traf sich sie Leitung des SEV mit dem BAV um sich unter anderem auch über dieses Thema auszutauschen. Das BAV spricht zwar davon, es wolle «nur» Transparenz in diesem Geschäft; tatsächlich aber – das ist unsere Wahrnehmung – reitet es eine Attacke gegen dieses wohlerworbene Recht nicht nur der Aktiven sondern auch der Pensionierten. Dagegen werden wir uns mit aller Kraft zur Wehr setzen. Es zeichnet sich ab, dass dieser Kampf nicht ganz einfach werden wird. Doch für uns steht sehr viel auf dem Spiel.

13. AHV-Rente

Bald beginnt die Unterschriftensammlung zu dieser vom SGB lancierten Initiative. Wir bitten alle Pensionierten heute schon, ihre Unterschrift dazu zu leisten und Freunde, Bekannte und Verwandte ebenfalls zu überzeugen. Hier können wir direkt darauf einwirken, dass unsere Rentensituation endlich einmal verbessert wird.

Weiter verurteilt ZV PV, dass unsere Pensionskassen unter den Negativzinsen der Schweizerischen Nationalbank leiden müssen, dass Geld hierfür ausgegeben werden muss, anstatt es den Rentnern zukommen zu lassen. Der ZV wird sich an den SGB wenden und diesen bitten, doch politisch in diesem Sinne aktiv zu werden.

Mitgliedschaft in den kantonalen Gewerkschaftsbünden

Wenn wir auch von der Bedeutung dieser Gewerkschaftsbünde, denen wir aufgrund unserer Mitgliedschaft im SEV angehören, überzeugt sind, so leiden unsere Sektionen dennoch oft unter den teilweise sehr hohen Mitgliederbeiträgen. Der ZV hat sich intensiv mit dieser Materie auseinandergesetzt und auch eine juristische Beurteilung der Mitgliedschaft eingeholt. Er empfiehlt den Sektionen, Pauschalbeiträge mit den kantonalen Organisationen auszuhandeln.

04/02/2020_Sh