05-ZENTRALAUSSCHUSS PV


5. Zentralausschuss-Sitzung

20. August 2019 in Zürich
 


«Courant normal»
  

Roland Schwager   Zur fünften Sitzung traf sich der ZA PV nach der Sommerpause am 20. August in Zürich zur Beratung der laufenden Geschäfte. Dabei nahm er Kenntnis von der Einführung der neuen Homepage des PV Mitte Juni. Albert Brunner hat mit sehr viel Engagement ein Oeuvre kreiiert, das uns wieder während manchen Jahren erfreuen wird. Eine gelungene Sache, die von allen Sektionen gelobt worden ist. Weiter befasste er sich mit dem neuen Geschäftsreglement. Eine kleine Arbeitsgruppe trat am 22. Juli zusammen und erarbeitete eine sehr gute Vorlage, über die die Delegierten des PV an der Herbsttagung beraten und abstimmen werden. Bezüglich der Nachfolge unseres Zentralsekretärs laufen derzeit verschiedene Gespräche, die die berechtigte Hoffnung aufkommen lassen, dass demnächst eine Nomination präsentiert werden kann.
  

Schweizerischer Seniorenrat (SSR)

In diesem beratenden Gremium des Schweizerischen Bundesrates arbeitet auch unser Kollege Josef Bühler (ex ZA PV) mit. Der ZA nahm Kenntnis von seinem Bericht über die Arbeit des SSR. Zur Zeit geht es um die Abschaffung des Eigenmietwertes, die der SSR unter bestimmten Bedingungen begrüsst sowie um die Vernehmlassung des Bundesrates zu den Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose: Man will die Betroffenen vor der Sozialhilfe bewahren, wo sie fast alles Ersparte verlieren würden.  Details sind zu diskutieren, ebenso die Frage, ob damit nicht Tür und Tor geöffnet wird, ältere Arbeitnehmende abzuschieben, bzw. Arbeitsunwillige zu belohnen.

Im Vorfeld der Veröffentlichung der Botschaft zur «Reform AHV 21» hat der Bundesrat seine Eckpunkte bekanntgegeben. Es sind dies insbesondere ein Referenzalter 65 für Frauen und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,7 Prozent. Die Erhöhung des Referenzalters wird für Frauen mit tieferen Einkommen und für eine Dauer von 9 Jahren mit Ausgleichsmassnahmen im Umfang von 700 Mio. Franken abgefedert.

Diese Verlautbarungen des Bundesrates decken sich weitgehend mit dem, was dieser schon in der Vernehmlassung vorgeschlagen hatte. Der SSR hatte diesem in seiner Stellungnahme zugestimmt. Es liegt auch in unserem Interesse als Pensionierte, dass die Reformvorlage diesmal nicht torpediert wird und nicht erneut scheitert.

Der Vorschlag der Sozialpartner zur Reform der 2. Säule wird derzeit in einer Arbeitsgruppe diskutiert. Der Umwandlungssatz soll auf 6,0 Prozent gesenkt und der Koordinationsabzug halbiert werden. Es soll einheitliche Lohnbeiträge geben: von 25 – 44 Jahren 9 Prozent, ab 45 Jahren 14 Prozent. Mit solidarisch finanzierten 0,5 Lohnprozent soll künftigen Rentnern ein Fixbetrag ausbezahlt werden.

Die Übergangsgeneration (15 Jahrgänge) soll einen Rentenzuschlag bekommen. Die Einigung der Sozialpartner wurde mit Überraschung aufgenommen und stösst da und dort auf Kritik. Ob die Vereinbarung auch nach den Parlamentswahlen im Herbst noch Bestand haben wird, wird sich zeigen.
 

Generationendialog

Dreimal hatte die SEV-Jugend im Winter unter dem Titel «Generationendialog» zu einem Jassturnier zwischen Jung und Alt nach Zürich eingeladen. Dieses Mal nimmt der PV den Ball auf und wird – wiederum in Zürich – ein solches für Alt und Jung organisieren.